Rezensionen
N.N.
Pflegewissenschaft · 2025 · Heft 6 · S. 314 bis 316 · DOI 10.3936/docid569872
Abstract
Kinderkrankenpflege in Frühen Hilfen; odesund Suizidwünsche;
Zusammenfassung
Die Rezensionen in der Ausgabe 6-2025 der Pflegewissenschaft umfassen zwei bedeutende Werke.
Das Buch „Kinderkrankenpflege in Frühen Hilfen“ von Birte Kimmerle thematisiert die Entwicklung der Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (FGKiKP) im Kontext der Frühen Hilfen. Es wird aufgezeigt, wie diese Berufsausrichtung zur Prävention von Kindeswohlgefährdung beiträgt, indem sie Familien in belastenden Lebenssituationen unterstützt. Kimmerle, eine erfahrene Pflegewissenschaftlerin, gliedert ihr Werk in acht Kapitel, die von theoretischen Grundlagen bis hin zu empirischen Analysen reichen. Sie beleuchtet die Rolle der Kinderkrankenpflege und deren Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Zusammenarbeit mit anderen Professionen wie Hebammen und Sozialarbeitern. Das Buch bietet wertvolle Impulse für die Professionalisierung der Pflege und ist für Fachkräfte in den Frühen Hilfen sowie für Bildungseinrichtungen von Interesse.
Das zweite Buch, „Todes- und Suizidwünsche: Ethische Herausforderungen in der Pflege“ von Karen Klotz und Kolleginnen, behandelt den Umgang mit Todes- und Suizidwünschen im Pflegekontext. Es bietet eine kompakte Einführung in zentrale Begriffe, rechtliche Rahmenbedingungen und ethische Spannungsfelder. Die Autorinnen sensibilisieren Pflegekräfte für die Komplexität des Themas und stärken deren Rolle in der Suizidprävention. Das Werk ist praxisnah und bietet konkrete Handlungsorientierungen, bleibt jedoch in einigen Aspekten knapp und könnte vertiefte Anleitungen bieten.
Beide Bücher sind wertvolle Ressourcen für die Pflegepraxis und -bildung, die aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in der Pflege thematisieren.
Schlagwörter
BUCH; PFLEGE; KINDERKRANKENPFLEGE; BEZIEHUNG; NETZWERK; BELASTUNG; BEWUSSTSEIN; BILDUNG; ENTWICKLUNG;
