Tiergestützte Aktivitäten mit Pflegeheimbewohnern – Eine qualitative Analyse und ihre Implikation für die Altenpflegeausbildung
Dezember 2011
Zusammenfassung
Ziel der Arbeit ist, das Verständnis für Tiergestützte Interventionen in der Altenpflege zu fördern und Intentionen sowie Besonderheiten dieses Konzeptes in die Altenpflegeausbildung zu implementieren und in das Altenpflegecurriculum zu verankern. Tiergestützte Interventionen sind im Pflegealltag längst präsent, ohne entsprechende Thematisierung in der Ausbildung zu erfahren. Bereits etablierte empirische Studien hinsichtlich des Einflusses von Tiergestützten Interventionen auf das Wohlbefinden alter Menschen eröffneten einen Forschungsbedarf, der von den Autorinnen aufgegriffen wurde. Die angestrebte Implementierung Tiergestützter Interventionen verlangt eine Untersuchung und Bewertung der theoretischen wie auch praktischen Relevanz der Thematik. Zur Realisierung dieses Anspruchs offeriert der theoretische Teil der Arbeit Ursachen und Konsequenzen des tiefgreifenden Wandels, der das Alter vom Defizitexempel zu einer eigenständigen, individuellen Lebensphase mit ungeahnten Potentialen und Ressourcen formt und sie zum Gegenstand interdisziplinärer wissenschaftlicher Forschung erhebt.
Jana Wolf, Susanne Neumann: Tiergestützte Aktivitäten mit Pflegeheimbewohnern – Eine qualitative Analyse und ihre Implikation für die Altenpflegeausbildung. Pflegewissenschaft (2011), Heft 12, S. 1 bis 1.