Entwicklung eines standardisierten Vorgehens zur perioperativen Dekubitusprävention – Ein Aktionsforschungsprojekt. Optimierung des perioperativen Hautscreenings zur Erfassung und Dokumentation des Hautzustandes sowie der Kommunikation zwischen Bettenstation und Operationsteam.
2-2020
Zusammenfassung
International liegt die Prävalenz operationsassoziierter Dekubiti bei etwa 12 %. Um das perioperative Hautscreening und die Kommunikation zwischen Bettenstation und Operationssaal zu optimieren, folgte das Projekt den Prinzipien der partizipativen Aktionsforschung. In der ersten Phase wurde der IST-Zustand erfasst und eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Anhand der Ergebnisse wurden in der zweiten Phase ein evidenzbasiertes Hilfsmittel für den Ablauf des Hautscreenings und eine Feedbackschlaufe für das Vorgehen bei Hautschädigung entwickelt. Die Prozesse wurden als Algorithmus in einem Pocket Guide übersichtlich dargestellt. In der dritten Phase wurden die Instrumente getestet und Maßnahmen zu ihrer Verbesserung initiiert.
Janette Ribaut, Christa Wernli-Fluri, Daniel Giddey, Larissa Hunziker, Christian Motsch, Fatma Yildiz, Christoph von Dach, Prof. Rebecca Spirig: Entwicklung eines standardisierten Vorgehens zur perioperativen Dekubitusprävention – Ein Aktionsforschungsprojekt. Optimierung des perioperativen Hautscreenings zur Erfassung und Dokumentation des Hautzustandes sowie der Kommunikation zwischen Bettenstation und Operationsteam.. Pflegewissenschaft (2020), Heft 3, S. 1 bis 1.