Potenziale und Limitationen von Körperbewegungen bei Pflegeheimbewohner/-innen während musikalisch motivierter intergenerativer Begegnungen – eine explorative Studie (2016-2019)
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Zusammenfassung
Mit Bezug auf den Körper der Pflegebedürftigen, die Zeit mit Kita-Kindern verbringen, wird ein Phänomen, welches bisher noch nicht beschrieben bzw. erforscht wurde, im Stil des Grounded-Theory-Verfahrens (GTV) untersucht. Die Körperbewegungen der beiden Altersgruppen (Kita-Kinder und Pflegeheimbewohner/-innen) bei musikalisch geprägten Begegnungen sind dafür elementar. Ergebnisse aus einer quantitativen Erhebung (Fragebogen, ausgefüllt durch anleitende Musikfachkräfte, n = 5) und Ergebnisse einer qualitativen Erhebung (Fragebogen, ausgefüllt durch Pflegende/Betreuungskräfte der stationären Altenpflege, n = 15) liegen vor. Die Resultate zeigen, dass sich die Teilnehmenden während derartiger Begegnungen stärker bewegen, als wenn diese Projekte nicht durchgeführt worden wären oder die Bewohner/-innen auf dem Zimmer verblieben wären. Damit können durch Körperbewegungsaktivitäten u. a. in Bezug auf Erkrankungen des Bewegungsapparates prophylaktisch agiert und es kann die Autonomie der Pflegebedürftigen verbessert werden.
Maiwald, C.: Potenziale und Limitationen von Körperbewegungen bei Pflegeheimbewohner/-innen während musikalisch motivierter intergenerativer Begegnungen – eine explorative Studie (2016-2019). Pflegewissenschaft (2020), Heft 5, S. 307 bis 316.