Die subjektive Arbeitsbelastung und Zufriedenheit von Pflegenden mit ihrem Arbeitsumfeld vor und während der COVID-19-Pandemie Eine prospektive Beobachtungsstudie

Pflegewissenschaft-, Ausgabe 5-2025

Die subjektive Arbeitsbelastung und Zufriedenheit von Pflegenden mit ihrem Arbeitsumfeld vor und während der COVID-19-Pandemie Eine prospektive Beobachtungsstudie

Zozman , M. ; Stocker, R.

Zozman , M. ; Stocker, R. : Die subjektive Arbeitsbelastung und Zufriedenheit von Pflegenden mit ihrem Arbeitsumfeld vor und während der COVID-19-Pandemie Eine prospektive Beobachtungsstudie. Pflegewissenschaft-, 5-2025, S. 262 bis 268, hpsmedia-Verlag, Hungen

 
CareLit-Permalink: https://app.zeitschrift-pflegewissenschaft.de/detail?doc_id=569129


Neben einem landesweiten Mangel an ausgebildeten Pflegenden steigen die Anforderungen an diese stetig. Das Ziel dieser Studie war es, die subjektive Arbeitsbelastung (SEAB) und die Wahrnehmung der Arbeitsumgebungsqualität (PES-NWI-R) von Pflegenden in einem Schweizer Akutspital vor und während der COVID-19-Pandemie zu eruieren. Es hat sich gezeigt, dass obwohl die PES-NWI-R als angemessen bewertet wurde, Pflegende grundsätzlich eine erhöhte SEAB haben und ca. ¼ der Teilnehmenden eine eher tiefere Arbeitszufriedenheit äussern als vor der Pandemie. Eine generell erhöhte SEAB kann dazu führen, dass die Arbeit nicht in der vorgesehenen Zeit erledigt oder sogar ausgelassen wird. Die COVID-19-Pandemie hat die Situation verschärft und die Arbeitszufriedenheit der Pflegenden scheint zu sinken.

Die Erhaltung der Lebensqualität von Menschen mit chronischen Rückenschmerzen Implikationen für das Schmerzmanagement in der Pflege

Pflegewissenschaft-, Ausgabe 5-2025

Die Erhaltung der Lebensqualität von Menschen mit chronischen Rückenschmerzen Implikationen für das Schmerzmanagement in der Pflege

Morgenstern, U. ; Blechschmidt, H.

Morgenstern, U. ; Blechschmidt, H. : Die Erhaltung der Lebensqualität von Menschen mit chronischen Rückenschmerzen Implikationen für das Schmerzmanagement in der Pflege. Pflegewissenschaft-, 5-2025, S. 291 bis 298, hpsmedia-Verlag, Hungen

 
CareLit-Permalink: https://app.zeitschrift-pflegewissenschaft.de/detail?doc_id=568140


Chronische untere Rückenschmerzen (CLBP) sind weltweit verbreitet und stellen sowohl für Betroffene als auch für das Gesundheitssystem eine erhebliche Belastung dar. Chronische Schmerzerkrankungen sind ein biopsychosoziales Konstrukt. Dabei spielen psychologische Komponenten eine Rolle für die Bewältigung der Beschwerden und die Erhaltung der Lebensqualität. In dieser systematischen Literaturrecherche wird die Rolle der Emotionsregulierung und Selbstwirksamkeit bei der Schmerzbewältigung und Erhaltung der Lebensqualität bei CLBP-Patient*innen im Rahmen von Bewegungstherapien untersucht. Die Ergebnisse zeigen, wie die Selbstwirksamkeit, Motivation und Emotionsregulation den Umgang mit chronischen unteren Rückenschmerzen beeinflussen können und es werden Implikationen für das evidenzbasierte Schmerzmanagement in der Pflege gegeben.

Pflegerische Lohnarbeit auf dem Prüfstand Plädoyer für eine Neubewertung aus anerkennungstheoretischer Sicht

Pflegewissenschaft-, Ausgabe 5-2025

Pflegerische Lohnarbeit auf dem Prüfstand Plädoyer für eine Neubewertung aus anerkennungstheoretischer Sicht

Röper, S. ; Wetzel, D.J.

Röper, S. ; Wetzel, D.J. : Pflegerische Lohnarbeit auf dem Prüfstand Plädoyer für eine Neubewertung aus anerkennungstheoretischer Sicht. Pflegewissenschaft-, 5-2025, S. 278 bis 290, hpsmedia-Verlag, Hungen

CareLit-Permalink: https://app.zeitschrift-pflegewissenschaft.de/detail?doc_id=568139


Pflegekräfte sind durch ihre Leistungen und die beruflichen Rahmenbedingungen sowie die damit verbundenen Vorstellungen über eine gerechte Entlohnung während der Coronapandemie in den gesellschaftlichen Fokus gerückt. Ziel dieses Beitrags ist es, mithilfe von Theorien des Sozialphilosophen Axel Honneth und deren Konfrontation mit empirischen Studien aus der Pflegepraxis, herauszufinden, nach welchen Kriterien eine faire Entlohnung des Pflegeberufs erfolgen könnte. Acht Bewertungsdimensionen wurden identifiziert, um perspektivisch Kriterien für eine gerechte und gesellschaftlich anerkannte Entlohnung des Pflegeberufs abbilden zu können.