
Ihr Update für die Pflegeforschung.

Pflege lebt von Wissen und Erfahrung. Unsere Zeitschrift Pflegewissenschaft bietet Ihnen aktuelle Forschungsergebnisse, die nicht nur den wissenschaftlichen Diskurs vorantreiben, sondern auch praktische Impulse für eine bessere Versorgung liefern.
Aktuelles Heft
Ausgabe 4-2025 der Zeitschrift Pflegewissenschaft
![]() | N.N.: Nachrichten DBfK zu Kabinettsbeschlüssen: Pflegegesetze mit richtiger Stoßrichtung ; Hitzebelastung in der häuslichen Pflege: IMC Krems forscht an digitalen Lösungen ; | |
![]() | Füssenich-Blum, S. ; Gut , A. ; Peter, K.A. ; Steudter, E. : Partizipation in der Pflegeausbildung aus Sicht beteiligter Patientinnen und Patienten Patientinnen und Patienten an der schulischen Ausbildung von Pflegefachfrauen und Pflegefachmän- nern zu beteiligen, bietet einen Mehrwert für alle Akteurinnen und Akteure. Um Empfehlungen für eine Gestaltung der Partizipation in der Lehre abzuleiten, wurden im Rahmen einer qualitativen Studie acht beteiligte Patientinnen und Patienten zu ihrer Sichtweise und ihren Bedürfnissen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Patientinnen und Patienten in erster Linie ihre Geschichte erzählen möchten. Eine Heraus- forderung ist, sie für andere Formen der Zusammenarbeit zu gewinnen. Das Erfahren von Anerkennung der eigenen Krankheitsexpertise ist ein zentrales Bedürfnis und motiviert zur Teilnahme. Institutionen müssen diesem Wunsch Raum geben und geeignete Rahmenbedingungen schaffen. | |
![]() | Spalt, M. ; Heindl , P. : Identifikation von Indikatoren, die bei onkologischen Patient*innen zu einer ungeplanten Aufnahme im ambulanten Setting an einem Universitätsklinikum führten Symptome stellen die Hauptursache von ungeplanten Besuchen im ambulanten onkologischen Setting dar. Um Interventionen des Symptommanagements optimal abzustimmen, müssen Charakteristika dieser Patient*innen bekannt sein. Aufgrund der erzielten Ergebnisse können Edukations- und Unter- stützungsmaßnahmen entwickelt werden. Ein Benefit liegt in der möglichen Reduktion der ungeplanten Inanspruchnahme von ambulanten/stationären Leistungen. | |
![]() | hpsmedia: Pflegewissenschaft Heft 4-2025 Pflegewissenschaft Zeitschrift für den Dialog von Wissenschaft und Praxis 4 2025 Peer Review-Artikel Zur Entwicklung der Gesundheitskompetenz während der generalistischen Pflegeausbildung Ergebnisse einer Online-Befragung Die Wirkung von Einflussmöglichkeiten von Pflegenden in Rheinland-Pfalz auf Moral Distress Eine quantitative korrelative Querschnittsstudie per Onlinebefragung Schmerzlindernde Wirkung von Massagen mit ätherischen Ölen bei primärer Dysmenorrhoe Partizipation in der | |
![]() | N.N.: Rezensionen Komplexe Pflegesituationen Komplexizität in der Pflege erkennen, verstehen und managen ; Was ist „gute“ Demenzpflege? ; Advance Care Planning: Instrument der Zukunft? | |
![]() | Schmidt , S. ; Andersch-Rupprecht , C. ; Emmert , M. ; Nagel , E. : Zur Entwicklung der Gesundheitskompetenz während der generalistischen Pflegeausbildung Ergebnisse einer Online-Befragung Die Gesundheitskompetenz (GK) stellt eine wesentliche Voraussetzung für eine präventive und gesund- heitsförderliche Gestaltung der Arbeits- und Lebenswirklichkeit dar. Vor allem Auszubildende der gene- ralistischen Pflegeausbildung benötigen zum Schutz und zur Förderung ihrer eigenen Gesundheit eine adäquate GK. Im Moment besteht keine Evidenz hinsichtlich der Entwicklung der GK während der gene- ralistischen Pflegeausbildung. Es wurde eine online-basierte Erhebung der GK (HLS-EU-Q16) durchge- führt. Insgesamt wurde bei 137 Auszubildenden die GK erhoben und analysiert. Im Durchschnitt ergab sich ein GK-Score von 11 Punkten, was einer problematischen GK entspricht. Es konnten keine signi- fikanten Mittelwertsunterschiede der GK zwischen dem ersten, zweiten und dritten Ausbildungsjahr festgestellt werden. Zukünftig sind Wege zu identifizieren, welche dezidiert die GK von Auszubildenden nachhaltig fördern. | |
![]() | Kadoke, M. : Die Wirkung von Einflussmöglichkeiten von Pflegenden in Rheinland-Pfalz auf Moral Distress Eine quantitative korrelative Querschnittsstudie per Onlinebefragung Moral Distress wird mit Unzufriedenheit am Arbeitsplatz und vorzeitigem Berufsausstieg bei Pflegenden in Verbindung gebracht. Durch eine quantitative Onlinebefragung bei Pflegenden in Rheinland-Pfalz im Dezember 2022 wurde nach einem Zusammenhang zwischen Moral Distress und dem Arbeitsplatzfak- tor Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeit geforscht. Der Zugang erfolgte über die Homepage der Pflege- kammer und über Social Media. Vollständige Daten von 48 Pflegenden konnten ausgewertet werden. Pflegende, die wenig Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten haben, erleben signifikant höhere morali- sche Belastungen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung von Interventionen, die zur Verbesserung der Qualität der Arbeitsumgebung führen. | |
![]() | Grund , S. ; Kämpf, M-T. : Schmerzlindernde Wirkung von Massagen mit ätherischen Ölen bei primärer Dysmenorrhoe Primäre Dysmenorrhoe, charakterisiert durch schmerzhafte Menstruationskrämpfe ohne zugrunde lie- gende Pathologie, beeinträchtigt signifikant die Lebensqualität betroffener Frauen. Das systematische Literraturreview untersucht die Evidenz zur Effektivität von Aromatherapie in der komplementären Be- handlung von primärer Dysmenorrhoe. Von April bis Juni 2024 konnten neun Publikationen aus medi- zinischen Datenbanken und anderen wissenschaftlichen Quellen identifiziert werden. Deren Analyse ergab eine signifikante Reduktion der Schmerzdauer und -intensität bei der Anwendung von ätherischen Ölen in Kombination mit Massagen (p < 0,001). Die regelmäßige Anwendung kann langfristig auch wei- tere Begleitsymptome der Menstruation positiv beeinflussen und eine ganzheitliche Verbesserung des Wohlbefindens fördern |
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